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Eine
Methode zur Brandbekämpfung ist das Löschen mit "entspanntem Wasser ,
auch bekannt als "Netzwasser" , d. h. Wasser mit einer stark
verringerten Oberflächenspannung. Dies bringt zum einen den Vorteil
mit sich, dass das Löschwasser besser in brennende Materialien wie
Holz oder organischem Brandgut eindringen kann und somit einen noch
besseren Kühleffekt nach sich zieht.
Ein Netzmittel ist ein Zusatz zum Löschwasser für die Herabsetzung der
Oberflächenspannung des Wassers. Die fertige Mischung wird
"Netzwasser" genannt. Als Netzmittel wird normalerweise Schaummittel
verwendet, es wird dann lediglich niedriger dosiert und keine Luft
zugemischt. Übliches Mehrbereichsschaummittel, das zur Schaumerzeugung
mit 3 % zugemischt wird, kann z. B. bereits in einem Bereich von ca.
0,5 % - 1 % als Netzmittel eingesetzt werden.
In jüngster Zeit setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, daß durch
den Einsatz von Netzmittel auch Brände in Gebäuden, für die früher
reines Wasser verwendet wurde, effizienter bekämpft werden können.
Geschulte
Strahlrohrführer vorausgesetzt, lassen sich Löschwasserschäden durch
abfließendes Löschwasser vermindern, da das Wasser besser in das
Brandgut eindringt und nicht aufgrund der Oberflächenspannung
hauptsächlich abfließt. |
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